Keine Lust

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ich könnte mich bestimmt heraus reden mit „wenig Zeit“ oder „schmerzen im Knie“ oder oder oder, aber im Moment passt es einfach nicht zusammen, mein Kopf/Körper und das Laufen. Im Hinterkopf habe ich aber noch die Idee wieder richtig zu laufen. Wird werden und dann schreibe ich auch wieder etwas dazu.
Bis dahin kann ich mich erfreuen an den vielen Bildern und Berichten die es vom Laufen gibt. Allen Läufern viel Spaß, auf welcher Strecke und mit welcher Geschwindigkeit auch immer.

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Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

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Die TTdR ist ja schon reichlich her, gefühlt eine Ewigkeit und de facto 9 Tage, die Berichte dazu lese ich aber noch heute. Mein Entschluß dort nicht zu laufen war angesichts der Taten die dort vollbracht werden mußten um ins Ziel zu kommen, recht vernünftig.

Eine Hitzeschlacht mit hoher Ausfallquote, wobei die besten Taktiker zeigen konnten wie es geht. Ob nun durchgehalten oder DNF, es sind Heldinnen und Helden. In zwei Jahren möchte ich auch dabei sein.

All die Berichte haben mir geholfen wieder Mut zu fassen und ernsthaft zu laufen. Im Moment noch mit Hindernissen, weil ich es mir selbst schwer mache, aber der Zuversicht das es besser wird. Man muss nur dran bleiben und laufen. Eine Motivation beziehe ich aus der Aktion „Laufen ohne Ball“ von Christian Brenner. Habe ich doch im ersten „Spiel“ einen Sieg laufen können. Jetzt bloß nicht ausruhen sondern eifrig weiter machen.

Heute Abend wenn die Fußballmannschaften über den Platz fegen, werde ich eine Runde laufen gehen.

WM ohne Ball

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Der liebe und umtriebige Christian Brenner (aka brennr) hat zu einem Laufspiel aufgerufen. Wie es genau funktioniert wird auf seinem Blog erklärt. Ich habe mich gemeldet (angesichts der gelaufenen Kilometer von der EM 2012, eher ein Wahnsinn). Aber wir werden sehen was passiert. Ich freue mich zumindest darauf. Bei der Auslosung habe ich Glück gehabt und darf die „Patenschaft“ für Costa Rica übernehmen. Mal schauen wie weit ich komme, muss mir mal die „Gegner“ ansehen und ins Trainingslager. Denke die anderen nehmen es mindestens so ernst wie ich.

Was man auf jeden Fall machen kann ist wetten und spenden wo steht auch beim Christian.

update: Habe das Bild rausgenommen, weil Christtian mich darum bat, so geht das mit Urheberrecht.

es ist nicht Pumuckl aber ein Ersatz

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Manchmal verstehe ich mich selbst nicht so recht. Da sage ich die TTdR (übrigens am nächsten Wochenende geht es los, wünsche allen Teilnehmern viel Glück)ab und dann melde mich gleich für den nächsten Lauf an. Okay, habe dann wieder etwas Zeit zu trainieren. Das werde ich jetzt wohl auch mal machen. Hügel, viele Hügel will ich laufen, schön langsam und gleichmässig ohne großen Stress dachte ich. Dann werde ich das Ziel auch erreichen.

Warum Pumuckl dürfte klar sein oder? Und Ersatz ist es nicht, weil die TTdR laufe ich in 2 Jahren.

Neue persönliche Bestzeit, lache laut

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Am Samstag war der Bad Ems Stadtlauf und meine Tochter hat zum ersten Mal an einem Bambinilauf teilgenommen. Ich selbst wollte auch eine Runde laufen gehen und da bot sich der 5km-Lauf aus zeitlichen Gründen an. Der 10er wäre auch nett gewesen, aber der passte nicht in den Samstagabend-Zeitplan. Also beschlossen den 5er zu machen. Da ich Kinderwochendene hatte, musste ich diese erst versorgen. Das dauerte etwas länger als gedacht und so konnte ich um 15:45 Uhr los um mich nachzumelden und den Lauf, der um 16 Uhr startete zu laufen.

Da ich nicht wirklich weit weg vom Start wohne, war das dann mal kein Problem und 5€ (inkl. 1€ Nachmeldegebühr) kann man schon mal für einen Lauf riskieren. Ich hatte sogar Zeit mich ein paar Meter einzulaufen. Am Start dann traf ich einen Laufkumpel, den ich auf dieser Strecke nicht vermutet hatte. Er wollte aber ein paar Damen bei Ihrem ersten Wettkampf begleitet und hatte keine Ambitionen irgendwas wildes zu laufen. Kurzentschlossen lud ich mich selbst ein ihn zu begleiten, was mir im Nachhinein als eine sehr gute Idee erschien. An meine letzte Tempoeinheit kann ich mich nicht erinnern, ergo war ich komplett aus der Übung was Schnelles zu machen. Wir sind dann quatschend die ersten 2 Runden vor uns hin gelaufen und haben dabei den Damen erzählt sie sollen Energie sparen für das Schlußbild, frei nach dem Motto, immer mit einem Lächeln ins Ziel.

Er erzählte, dass er einen Platz für den UTMB bekommen hat und diesem Lauf mit Respekt entgegen sieht. Da ich um seine Qualitäten weiss, denke ich mir wird er auch diesen Lauf zu Ende bringen (was Leute nicht alles können, wenn sie sich nur vorbereiten [kleiner Tritt gegen mich selbst, wegen mangelnder Vorbereitung und Verzicht auf TTdR).

Nach der zweiten Runde wurde es mir dann doch etwas zu langsam und ich verabschiedete mich nach vorn und gab für den Rest der Strecke noch mal Gas. Was man bei mir als Gas geben bezeichnen kann. Es wurde schlechter als ich erwartet hatte, bin ich doch Tempo nicht mehr gewohnt. Mein Magen grummelte vor sich hin und ließ mich weniger schnell laufen als gedacht, aber auch das schult den Läufer. Da ich die ersten zwei Runden recht langsam unterwegs war, konnte ich in der letzten noch reichlich Plätze gut machen, was der Psyche auch mal gut tat. Ich konnte mich allerdings nicht überwinden mich zu entblöden und kurz vor dem Ziel noch ein Überholsprint anzusetzen nur um vor einer Mitläuferin ins Ziel zu kommen.

Da ich noch nie 5km offiziell gelaufen bin, habe ich jetzt auch dort eine persönliche Bestzeit, okay im Training und auch schon bei anderen Läufen bin ich die 5km schneller gelaufen. Es war eine nette Veranstaltung, sowohl die Zuschauer als auch die Teilnehmer haben sich vom wechselhaften Wetter (wir sind genau in einer Regenpause unterwegs gewesen), nicht die Laune verderben lassen. Nächstes Jahr gerne wieder, immer wieder toll was so ein kleiner Verein auf die Beine stellen kann.

Was mich der Lauf gelehrt hat? Wenn ich wirklich mal wieder weiter kommen möchte mit der Lauferei muss ich anfangen nach einem Plan zu trainieren, nicht zwingend einen Plan um eine Zeit bei was auch immer zu erreichen, aber einen Plan mit langsamen, schnellen und weiten Läufen. Demnächst will ich irgendwann mal 5km richtig in den Asphalt brennen.

Bambina, Bambina, Bambina

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Mit stolzgeschwellte Brust, wenn auch etwas kurzatmig, aber voller Freude ob der erbrachten Leistung, steht meine Tochter im Ziel des Bad Emser Volks-/Bambinilaufs. Sie fand das toll und hat jetzt eine Urkunde und eine neue Wanduhr. Wichtiger aber war, dass sie die Strecke ganz allein gelaufen ist, ich musste ja im Ziel warten. So als kleiner Mensch, ganz allein an der Startlinie warten, Respekt sage ich da mal.
Die Mitbewerber hat sie glaub ich dadurch eingeschüchtert, dass sie vor dem Start Dehnübungen und Liegestütze (so Jungs, runter mit Euch und erst mal 20 machen, die macht meine Tochter locker und easy) gemacht hat. Da zahlt es sich aus, dass sie beim Voltigieren eine Trainerin hat, die die Kinder nicht ohne Aufwärmen aufs Pferd läßt.
Als ich ihre Urkunde abholte, sprach ich noch kurz mit dem Veranstalter und der gab genau meine Meinung zu den Bambiniläufen wieder. Er sagte, die Kinder sollen Spaß an der Bewegung haben und merken dass sie rennen können. Jeder der ins Ziel kommt ist ein Sieger, daher gibt es dabei keine Wertung.

Meine Tochter ist zufrieden, und hat mich direkt nach dem Lauf gefragt ob es solche Bambiniläufe öfter gibt…

Ich selbst bin übrigens auch gelaufen

Wo Schatten ist, ist auch Licht

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Wechselhaftes Wetter ist für den nur noch in Innenräumen lebenden Menschen eher ein Ärgernis als eine Freude. Muss er sich doch Gedanken machen wann er raus zum Auto kann, wenn er dabei nicht nass werden will. Wird er dann dennoch überrascht von einem Schauer steht im der Miesepeter ins Gesicht geschrieben und der Tag ist gelaufen.

Regen über Ems

Regen über Ems

Als Läufer kann man es sich aussuchen, wie man damit umgeht. Die einen bleiben Schönwetterläufer und sagen sich, nö nö, nicht bei Regen. Andere springen gern dann in die Laufschuhe, wenn das Wasser schon über die Schwelle (walle walle, manche Strecke…) läuft. Ich selbst gehöre zur Gruppe der „wenn ich laufen will, dann mache ich das, Wetter wird total überbewertet Läufer“. Gestern lag die ganze Zeit die Idee von Regen in der Luft und oft genug kam auch genug aus dem Himmel hinunter. Natürlich habe ich mir eine Zeit gesucht, bei der gerade blauer Himmel vorherherrschte. Hat aber nichts genützt, oder vielleicht doch. Nach zwei Kilometern fingen die ersten Tropfen an um dann in tosenden Prasseln überzugehen. Mit dem Blick in die eine Richtung sah das dann so aus:

Wo Regen und Sonne gleichzeitig auftreten, sollte ein Regenbogen nicht weit sein. In Laufrichtung wieder herumdrehen und nicht überrascht, dies zu sehen:

Regenbogen über Bad Ems

Regenbogen über Bad Ems

Da ich schon mal nass war, konnte ich auch weiter laufen. Bin dabei dem Regenbogen immer weiter entgegen, konnte aber nicht an den Anfang gelangen und so muss ich wohl weiterhin auf den Goldtopf verzichten. Laufen konnte ich dafür in um so frischerer Luft, welch ein Genuss. Beim Lauf störte mich die Nässe nicht sonderlich, wenn man mal unterwegs ist, kann einem der Grund dafür ja egal sein, aber daheim wurde mir dann doch etwas kühl. Das habe ich dann mit einem heißen Bad und den Salzverlust mit Brühe bekämpft.
Im Regen laufen durch die gute Luft, auch wenn meine Brille dann keine Sehhilfe mehr bietet ist so erfrischend. Denke viele können das nach vollziehen.

Bewerbung als Brooks Testläufer

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Manche mögen es nicht glauben, aber ich habe wirklich eine Lieblingsmarke (sonst bin ich ja eher nicht so der Modefex – es gibt da verschiedene Kommentare, verschiedener Damen in verschiedener Coleur, also die Kommentare, die Damen nicht, obwohl natürlich auch, die dies eindrücklich belegen)[wo war ich?] bei Laufschuhen und zwar Brooks. Genau diese Marke sucht einmal wieder Testläufer für ihre Schuhe und Kleidung. In dem Testäuferprogramm kann man es recht weit bringen, wie z.B. André Pristaff, der es bis zum »Ministers of Run Happy« gebracht hat. Eine Ehre die man sich verdienen muss und nicht über Parteienproporz erhalten kann –  André Pristaff hat das meiner Meinung nach sehr gut gemacht. Dies soll mir Ansporn und Motivation wieder bringen, die aus der TTdR-Absage etwas verlorenen gegangen ist.

Wenn es nicht klappt, nehme ich einfach meine überhaupt ausgeführte Bewerbung als Motivation. Übermorgen startet ein neuer Monat und wie sagt man, „Alles neu macht der Mai“. Ich bin gespannt, aber auch sicher das es ausreichend Mitbewerber geben wird, die Brooks mindestens so gut wie ich, wenn nicht besser vertreten können.

Wer also auf der Suche nach guten Schuhen und guter Funktions-Lauf-Kleidung ist, ab nach Brooks und dort bewerben (oder besser nicht, je weniger sich bewerben um so höher steigen meine Chancen :-). Nein, es gibt kein Like-, Share-, Retweet-Battle, sondern Brooks suchst sich die Testläufer aus, was ich ganz vernünftig finde. BewerberInnen wird es genug geben aus allen Leistungsklassen und allen Laufgewohnheiten. Also sollten die Passendsten die Marke vertreten und zwingend die mit den meisten sozialen Kontakten.

etwas verwundert, aber auch erfreut

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bin ich ob der Reaktionen auf meinen letzten Beitrag. Der mit Abstand am meisten beachtete bisher. Da frage ich mich doch warum? Weil ich ihn mehr geteilt habe, das Thema DNS (Did not Start) viele selbst erlebt haben? Oder weil Mitleid wirkt?

Mir hat es gut getan, das so viele Menschen mir Mut gemacht haben und sagten es sein in Ordnung. Jetzt kann ich erst mal laufen gehen ohne schlechtes Gewissen, wobei gerade noch bei Achim Achilles ein nettes Interview gelesen haben. Marcel Fehr sagt darin die Kenianer haken jedes Training als gut ab. So will ich es jetzt auch halten. Am Mittwoch bin ich frohes Mutes los und habe nach 500 Metern gedacht, meine Waden wären neuerdings aus Stein. Es war furchtbar anstrengend in einen wie auch immer aussehenden Rhythmus zu kommen was ich, wenn man es genau betrachtet auch nicht hinbekommen habe. Da ich keinen Druck habe, bin ich kurz mal gegangen, was man auch mal machen kann. Wird wieder werden, fange jetzt gemütlich an zu laufen und schaue mal was das Jahr so bringt.

Vielen Dank für die Anteilnahme und die aufmunternden Worte.

p.s.: Jens Vieler, der Organisator der TTdR hat mir geantwortet und ich habe einen Startplatz bei der 2016 TTdR (wenn es sie gibt)

DNS bei TTdR

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Ein Bekannter sagte mal, “ zu einem Ultra kommt man untrainiert und geht trainiert“. Grundsätzlich stimme ich dem sogar zu, aber ab einer gewissen Streckenlänge sollte man sich gut überlegen ob es eine gute Idee ist untrainiert zu starten. Ich habe daher beschlossen die TorTourdeRuhr in diesem Jahr nicht zu laufen. In diesem und auch im letzten Jahr sind wirklich wenig Trainingskilometer zusammen gekommen.

Im Moment habe ich auch wenig Muse darüber zu reden/schreiben warum dies so war/ist, aber manchmal muss man sich des Drucks, den ein Jahreshighlight auch bedeutet, mal entziehen. Jeder Tag ohne Training bedeute ein schlechtes Gewissen. Auch ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Veranstalter, den Supportern allgemein, und meinen Supportern im besonderen.

Wenn ich mir anschaue was andere Teilnehmer für Trainingsstrecken bewältigen, dann halte ich es für keine gute Idee dort mit zu laufen.

Jetzt laufe ich oder laufe nicht, einfach mal ohne schlechtes Gewissen und dann schaue ich was sich so ergibt.

Den Teilnehmern wünsche ich einen schönen Lauf mit vielen guten Erlebnissen und Begegnungen.