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Mein Auto musste in die Werkstatt, das ist wichtig für ein zwei Details der Geschichte. Ich hatte erwähnt, dass Rodgau anstand am letzten Samstag. Da es sich verbinden ließ, brachte ich meinen Wagen in Wiesbaden zur Werkstatt und wollte ihn dann am Dienstag wieder abholen (habe ich dann auch gemacht, nur falls jemand nicht bis zum Ende lesen möchte und sonst vor Spannung kaum weiter lesen kann).

Nettes Carboloading mit einem alten Kumpel, der mich dann am Samstagmorgen nach Dudenhofen brachte (er erzählte mir später für ihn hätte sich die Fahrt auch gelohnt, da er dort einen S-Klasse Erlkönig gesehen habe – frage mich ob das ein Autoblog wird?).

Da ich früh genug gemeldet hatte und auch da war, brauchte ich nicht anstehen sondern konnte mir die 20 als Startnummer direkt abholen. Fast direkt, weil ich vor der Tür des Vereinsheimes schon auf 2 mir nur virtuell bekannte Menschen traf, zum einen @RedCherryPepper, zum anderen @bertrennt, beide vom #twitterlauftreff. Große Freude, zumindest bei mir…

Nach Klönschnack, üblichem Erzählen von wegen Untrainiert und völlig aus der Form, machten wir uns auf in die Halle und trafen dort unzählige Lauffreunde. Es fällt mir schwer alle aufzuzählen, da ich Angst habe jemanden zu vergessen.

@magicmike2311 zum Beispiel, der auch einen schönen Rennbericht geschrieben hat. Oder Steffen und Melanie Kohler die immer gern mal einen Fünfziger laufen, und dabei gerne anderen Menschen etwas Gutes tun (die Beiden haben einen Hilfslauf für die Taifunopfer auf den Philippinen organisiert und dabei etliches Geld zusammen bekommen). Dann den lieben Günther Bruhn der mich im letzten Jahr lachend überholt hat. Aber auch Daniel und Katrin von bevegt, zwei vegan lebende Läufer.

Verabredet war ich mit Sören Stein, den ich vor Jahren bei seinem ersten 10er begleitet habe, der gerade für einen Halbmarathon trainiert und extra weil dort genug Lauf interessierte rumrennen, nach Rodgau gekommen ist. Er hat innerhalb von 3 Jahre 31Kilo! abgenommen und läuft immer noch gern. Mit ihm habe ich eine halbe Runde gedreht.

Nach dem Lauf musste ich mich beeilen, da ich mit dem Bus weiter nach München wollte. Zu dem Behufe war aber zunächst die S-Bahn von Dudenhofen zum Frankfurter Bahnhof zu erreichen. Da ich nicht der Schnellste auf der Strecke bin ->hier möchte ich dann auf Florian Neuschwander verweisen, der in Rodgau die fünftschnellste Zeit eines Deutschen auf der Strecke gelaufen ist, wurde es nach hinten raus recht eng (kommen Sie noch mit bei meiner zuweilen ungewöhnlichen Satzkonstruktion – nein, auch gut). Unter der Dusche fragte ich direkt nach einem Lift zum Bahnhof, nur leider fuhr keiner der Herren dort hin. Einer meinte nur, das sei so überhaupt nicht seine Richtung, weil er müsse ja nach München – jetzt dürfen Sie lächeln – ja er hat mich mitgenommen. Nicht nur das, weil wenn das Universum es gut mit einem meint, soll man versuchen es mit anderen zu teilen, also fragte ich ob wir @RedCherryPepper (die übrigens ihren ersten Ultra lief und darüber dann gleich mal was blogte) auch mitnehmen könnten. Was jetzt auch kein Problem war, wir fühlten uns sehr sicher und entspannt im Auto, wohl wissend das ein Pilot am Steuer saß – vielen Dank noch einmal dafür.

So kamen wir früher als erwartet in München an, reisten ausgesprochen bequem und konnten den Lauf und das Laufen noch mal ordentlich diskutieren.

Wieso jetzt der Titel? Na, weil wir auf der Strecke durch Läufer aus dem #twitterlauftreff mit Kuchen, Mannerschnitten versorgt wurden, da kann ich nicht nein sagen. Aber und das möchte ich nicht unerwähnt lassen, brachte uns also Henner und mir, die Duscherei von RedCherryPepper noch Zeit Kaffee und Kuchen (Schneebälle! aus Philadelphia und Kokos! – ein Traum aus Fett und Kalorien, aber nach einem Ultra darf man ja) zu essen und uns mit z.B. Jens Vieler, dem Organisator der TTdR (der begleitete Ricarda Bethke zum 3.Platz) zu unterhalten.

Fehlt noch was, natürlich der Lauf. 10×5 KM gelaufen, bei besten Laufwetter mit ganz vielen netten Begegnungen.Rodgau ist gut organisiert und am Anfang des Jahres genau das Richtige um viele nette Menschen zu treffen. Nächstes Jahr bin ich sicher wieder am Start.

Noch was? Ja, den Wagen hab ich Dienstag abgeholt, alles wieder gut – nur falls sich das jemand fragt.

 

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