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ich habe heute Morgen via twitter erfahren das Mario Sixtus verletzt ist (auf diesem Wege noch einmal gute Besserung) und deswegen den Berlin Marathon nicht laufen kann. Darauf hin habe ich ihm vorgeschlagen, den Startplatz ob seiner Popularität im Rahmen einer Benefizgeschichte weiter zu geben. Dies nahm jemand zum Anlass mich darüber aufzuklären, dass dies beim Berlinmarathon nicht möglich ist. Schnell mal auf der Seite des Berlinmarathons nachgesehen und tatsächlich da steht es so:

Teilnehmerinfo-berlinmarathon

Um dies vorweg zu sagen, der Veranstalter macht die Regeln und fertig. Es ist verständlich aus seiner Sicht das nicht zu machen, mir fallen sofort viele gute Argumente dafür ein. Wobei all die Argumente mich nicht dazu bringen, das es die Entscheidung ist, die ich unterstützen würde. Was fällt mir da ein:

  • Verwaltungskosten zu hoch
  • Aufwand zu hoch
  • Schnäppchenmarkt
  • Schwarzmarkt
  • etc.

Mir fällt gerade auf, es sind keine Argumente sondern nur Stichpunkte, denke aber es wird klar was ich meine.

Auch wenn der Berlin Marathon für mich vollkommen ohne Reiz ist, kann ich nachvollziehen, dass es viele gibt die dort hin wollen. Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist und der Marathon sehr beliebt, kommt es in jedem Jahr zu der Situation, dass nicht jeder Teilnahmewillige einen Startplatz erhält. Gleichzeitig passiert es regelmässig, dass angemeldete Teilnehmer aus den verschiedensten Gründen (Krankheit, Terminprobleme, etc) nicht teilnehmen können. Bei vielen anderen Veranstaltungen ist es dann kein Problem den Startplatz weiter zu geben, gerne auch gegen eine Aufwandsentschädigung.

Daher wundere ich mich einfach darüber das ein so professionell organisierter Lauf es nicht fertig bringt eine so einfache Sache zu managen (wahrscheinlich denke ich wieder in die vollkommen falsche Richtung und es gibt total gute Gründe dafür).

So oder so wünsche ich allen Teilnehmern einen sehr schönen Lauf und Gänsehaut beim durchqueren des Brandenburger Tores.

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