Der Tag gestern hat sich gut entwickelt, auch wenn es Morgens nicht so recht sein sollte so wurde es im Verlauf des Tages ja immer wärmer. Daher fasste ich den Plan noch mal in die Lahn zu springen. Also Badehose an, Handtuch um die Schulter und ab zum Ponton des Rudervereins. Da war gerade Training und ich fragte ob es stört wenn ich meine Sachen irgendwo hinlegen würde. Es war natürlich kein Problem, also runter mit den Klamotten und ab ins Wasser – ja man sollte sofort losschwimmen, sonst ist es schon etwas zu kühl, aber dann ist es wunderbar. Kaum war ich im Wasser gab mir ein Ruderer noch den Tipp bitte auf die Boote zu achten, da Ruderer einen Schwimmer im Wasser nicht sehen (klingt logisch wenn man zur verkehrt zur Fahrtrichtung sitzt). Das musste ich nach einiger Zeit tatsächlich bemerken und so machte ich mich bemerkbar. Um den herannahenden Ruderer nicht zu erschrecken, platsche ich laut vor mich hin. War dann kein Problem, da ich stets am Rand der Lahn schwamm und dort niemandem in die Quere kommen konnte. Da ich den Ruderer zuerst gehört hatte, fragte ich mich was wohl passieren würde, wenn ich mal ordentlich kraulend, nur auf meinen Takt achtend durchs Wasser pflüge. In dem Zustand könnte auch ein Schaufelraddampfer auf mich zukommen ich würde es kaum bemerken. Denke jetzt über eine Blinkleuchte auf meiner Badekappe nach.

Im Anschluss redete ich noch etwas mit den Ruderern um dann heim zu gehen, und die Laufschuhe anzuziehen. Uhr an den Arm, GPS eingeschaltet und ab ging die Post. Also eine ganz langsame Post natürlich. Schöne entspannte 20 Kilometer im 6er Schnitt, immer noch viel zu schnell für Unna oder sonst eine Strecke, aber wenn es läuft soll man nicht meckern. Gerade so im halbdunkeln Heim kommen ist schon schön und das kalte Wasser war auch vergessen.

1. quasi Koppeltraining

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