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Gestern Abend habe ich mich nachdem die Kinder im Bett waren aufgemacht auf eine meiner Lieblingshausstrecken, die lockere 3,5km-Runde in Bad Ems. Die Runde hat den Vorteil mehr oder weniger beleuchtet zu sein, also ist man recht unabhängig von der Uhrzeit. Was ja in dieser Jahreszeit auch seine Vorteile haben kann.

Ziel war es endlich mal in den Schlappschritt zu verfallen wie es sich für einen Ultra gehört. Anfangs war es nicht so leicht langsam zu laufen, aber nach der ersten Runde war ich einigermaßen drin im Schritt. Ab da war es dann nur noch lockeres durch die Nacht laufen, quasi ohne Menschen und dies mitten in der Stadt. Nach vier Runden habe ich dann Schluss gemacht und bin heimgefahren. So richtig kalt ist es nicht gewesen, also ein Nachtlauf wie man sich das wünscht.

Ems ist auch bei Nacht sehr schön da verschiedenste Gebäude beleuchtet sind und die Uferpromenade auf dem rechten Ufer wirkt sehr malerisch.

Heute wollte ich eigentlich nicht laufen, aber gegen 15:30 Uhr merken wir dass der Hund ja noch eine Runde brauchte. Los ging es dann aber erst um 16:20 Uhr (ich möchte jetzt nichts hören darüber wie lang ich brauche um mir die Schuhe anzuziehen, bin halt nicht mehr der Jüngste). Ab auf die Hausrunde mit Hund durch den Wald. Am Wendepunkt war es noch okay, wurde aber langsam dunkler. Auf dem letzten Teilstück durch den Wald war ich froh zu wissen wie der Weg aussieht. So richtig viel sehen konnte ich nämlich nicht mehr. Das hat mir weniger ausgemacht, spannend fand ich eher mit dem Hund durch den Wald zu rennen in der Dämmerung, was weiß ich wo sich die Rehe und Wutze rumtreiben. Der Hund wäre auf jeden Fall schneller gewesen…

Es hat ja noch mal gut gegangen, dem Hund hat es gefallen und mir auch.

p.s.: Habe dann noch einen Anruf bekommen ob ich mitkommen will am Sonntag zu einem Lauf, jetzt überlege ich.

 

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