Nicht mal ein Sprint-, aber ein Triathlon

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dafür aber auch in nicht ganz korrekter Reihenfolge.

Eins meiner Räder stand noch bei uns am Bahnhof und harrte der Abholung. Da ich auch noch schwimmen wollte, dachte ich mir es schadet nicht die Dinge zu verbinden. Ok, ja natürlich hätte ich mich auch zum Bahnhof fahren lassen und es in einen Spaziergang einbauen können.

So richtig gefallen hat mir die Idee nicht. Als sinnvolle Lösung ergab sich dann mit meiner Liebsten zum See zu spazieren um dort eine Runde zu schwimmen. Dort in die Laufschuhe und einen Umweg zum Bahnhof gelaufen. Zum Glück brauchte ich das Schwimmzeug nicht mit tragen.

Am Bahnhof aufs Rad und entspannt heim fahren, was bedeutete mein erster Triathlon seit Jahren war fertig. Strecke zu vernachlässigen, Transfers haben noch Potential und die Reihenfolge war auch nicht original, aber alle drei Sportarten hintereinander.

Demnächst mache ich das noch mal, vielleicht mit etwas mehr Strecke, Planung, Geschwindigkeit, Verpflegung.

Regen

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Es sollte jetzt im Juli nicht mehr so regnen aber wer kann es sich aussuchen? Ich nicht, niemand kann es, also stellt man sich darauf ein oder besser gesagt lebt damit.

„Ich laufe wenn es regnet, denn wenn ich nicht laufe, regnet es auch.“

Gestern hat es geregnet und warum soll ich dann nicht laufen? Eben, es gibt keinen Grund es nicht zu tun. Herrlich war es nass zu werden, allein zu sein und einfach zu laufen. Natürlich bin ich nass geworden, ich habe keinen Regenschirm mitgenommen…
…hätte wahrscheinlich auch nicht geholfen. Am Ende war ich durchnässt aber zufrieden und das ist besser als trocken und unzufrieden.

Heute werde ich wieder laufen gehen, und es wird ein Wetter sein.

Erfolg

gestern bin ich zum See gelaufen, Oberteil und Schuhe ausgezogen, Brille beiseite gelegt und zur Abkühlung rein ins Wasser.

Danach antrocknen, das Oberteil und das Bandana nass gemacht, reingeschlüpft und Heim gelaufen.

Wieso Erfolg? Weil mir seit langem einmal wieder die Beine recht schwer waren, ich habe sie richtig gespürt am Abend.

Gut so.

unregelmäßig aber stetig

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die ersten beiden Wochen bin ich wirklich Mo.-Mi.-Fr. gelaufen. Dann gäbe es einen Ausfall an einem Montag. Den habe ich mit Dienstags laufen kompensiert. Diese Woche muss ich auf das Wochenende ausweichen um zu kompensieren.

Es fällt mir zunehmend leichter zu laufen, auch wenn ich dabei schnaufe wie ein Walross. Mein Gewicht hat sich bisher nicht wesentlich geändert und so lang wie es braucht um weniger zu werden, genau so lang werde ich wahrscheinlich brauchen um wieder so fit zu sein, dass ich auch wieder entspannt laufe.

Macht nichts, es geht ja eh nur darum weiter zu laufen und dran zu bleiben wie immer im Leben.

Neuanfang zum x-ten Male, ja und?

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Kaum zu glauben, aber ich hatte gestern meine Laufschuhe an. Da ich sie schon mal an hatte bin ich raus und habe sie genutzt. Warum auch nicht, ich wohne in einer wunderschönen Ecke und kann beim Laufen auf Berge schauen.

Ach ja und wenn man auf Berge schauen kann bedeutet dies in der Regel auch, dass man hin und wieder ein paar Hügel auf der Strecke hat. Da ich in den letzten Jahren wenig gelaufen dafür aber mehr gegessen habe sind Läufe den Berg hoch im Moment kein Spaß. Aber ich vertraue mir und denke das wird auch wieder besser. Ich könnte zum Beispiel einfach mal weniger essen, oder mehr verbrauchen. Wir werden sehen was passiert, ist im Moment auch nicht so wichtig, Hauptsache ich ziehe die Schuhe an und laufe los.

Ich habe mich in den letzten 8 Jahren jedesmal für die Tortour an- und wieder abgemeldet. Jens war immer so nett mich wieder mit rein zu lassen. Einer glaubt an mich! Jetzt mit dieser Covid-19 Sache habe ich das Glück neu trainieren zu können und in 2021 wieder auf der Bambinistrecke laufen zu können.

Bin gespannt wie es wird und ob ich wirklich etwas schlanker an Pfingsten im nächsten Jahr am Rheinorange stehe.

 

Gewicht: 89,4kg

 

Mit der RUNNER’S WORLD nach Berlin – danke

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Im Wald laufen oder am Wasser entlang, das mache ich wirklich gerne. Auch eine Veranstaltung wie den Duisburg Marathon, einfach weil er so überschaubar ist. Kleine Veranstaltungen liegen mir einfach mehr und was reitet mich dann bei der RUNNER’S WORLD an einem Gewinnspiel für den Berlin Marathon mit zu machen?

Keine Ahnung, aber jetzt hab ich den Salat oder Startplatz:

Anmeldebestätigung Berlin Marathon

Anmeldebestätigung Berlin Marathon

Dann muss ich da wohl mal hin, Sightseeing in Berlin zu Fuß, ich freue mich darauf.

Besonders durch Brandenburger Tor laufen finde ich sehr charmant muss ich gestehen. Worüber ich nachdenke sind die vielen Menschen am Start und auf der Strecke, aber das wird schon werden. Es ist ein guter Grund mal wieder nach Berlin zu fahren und je nach dem viele Menschen zu treffen.

Habe mich offiziell dafür entschieden das auf mich zu kommen zu lassen, zumal ein ordentliches Preisgeld winkt, sollte ich unter 2:03 ins Ziel kommen. Muss da mal an meiner Tempohärte arbeiten. Sind noch 14 Wochen, da bleibt Zeit.

Vielen Dank noch mal an RUNNER’S WORLD für die Möglichkeit dort Teilzunehmen.

Wenn treffe ich dort?

Run for Nepal, recht missglückt

Gestern war Run for Nepal Tag und ich dachte da könnte ich auch ein paar Kilometer zu beitragen. Auf, auf zum See und sich freuen was geht.

Ging aber nichts, also überhaupt nichts. Anlaufen ganz ganz ruhig und nach 500 Meter schon, ächz. Weiterlaufen, immer noch kein Spaß, gehen, anlaufen, nix, gehen, anlaufen, noch langsamer werden. Beine müde, Kopf müde, alles müde, außer atem, bevor ich überhaupt ins Laufen gekommen bin. So hatte ich mir das nicht gedacht, wollte mindestens 2 Runden drehen. Selbst im Dorf konnte ich nicht mehr anlaufen (Peinlichkeitsfaktor 5+) Die Runde um den See irgendwie beendet und sehr unzufrieden mit mir, bzw. sehr verwundert weil ich echt keine Idee hatte was das war und was ich dagegen machen sollte.

Dafür bin ich dann noch da rein:
Blick auf Schliersee

Wenn man sich umdreht, hat man ein noch wesentlich nettes Bergpanorama 🙂

Gehe fest davon aus, dass es beim nächsten Mal besser wird und meine Überweisung werde ich natürlich trotzdem machen, dafür machen Melanie und Steffen einfach zuviel. Da muss geholfen werden.

Es ist warm und herrlich ruhig im Wald – oder was das mit dem Duisburger Halbmarathon zu tun hat

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Am Sonntag war es mal wieder soweit, in Duisburg stand der 32. Rhein-Ruhr-Marathon an. Zum Glück habe ich eine Übernachtungs- und Kinderaufpassmöglichkeit vor Ort (genau genommen sogar direkt an der Strecke KM12/33). Also Oma und Opa mit den Kindern besuchen und am Sonntagmorgen ein Läufchen mit Verpflegung. Einzig mir fehlte noch ein Startplatz, was kein Problem gewesen wäre, wäre ich bereit gewesen den Preis für die Nachmeldung kurz vor dem Start zu zahlen. Das war ich dann nicht und so fragte ich auf verschiedenen Kanälen ob irgendwer noch einen Platz habe, den er nicht benötigt.

Natürlich gibt es immer LäuferInnen die aus welchem Grund auch immer nicht starten können, sei es eine Verletzung (gute Besserung) Krankheit der Kinder (gute Besserung), schweres Keine-Lust-Syndrom (kann man nichts machen), Arbeit (kann man nichts machen) oder was auch immer sei. Dies bedeutet aber leider nicht, das man den Startplatz abgeben könnte. Darüber zu streiten ob diese gut oder schlecht ist, dazu habe ich jetzt recht wenig Lust, wollte es nur mal gesagt haben.

Tatsächlich meldete sich jemand, der jemanden kannte, der jemanden wusste der nicht starten wolle und so wäre ein Startplatz frei und für kleines Geld zu haben. Wie schön dies doch in einer Community funktioniert, da ruft man in die Gruppe hinein und recht häufig wird einem geholfen.

Mit der Info schwang ich mich am Sonntagmorgen aufs Rad und fuhr die paar Meter zum MSV Stadion – an dieser Stelle kurz der Hinweis, der MSV ist wieder aufgestiegen! Auf dem Weg dorthin durfte ich durch den Wald radeln – jetzt kommen wir zu der Sache mit der Sonne – im Kopf die Gedanken ob das mit dem Start auch klappt. Da sagte ich zu mir, STOPP, was will ich mehr als an einem frühen Morgen durch einen warmen, sonnigen, durch und durch grünen Wald zu radeln. Ab da genoss ich die Fahrt, die Luft, die Stimmung. Lies mich davon auch den ganzen Tag nicht abbringen. Im Augenblick leben und die Natur geniesen, einer der Gründe um zu laufen.

Am Stadion stellte ich mein Rad quasi direkt in den Zielbereich, ein Grund warum ich den Lauf in Duisburg so schätze, es ist alles überschaubar und kompakt. Kein Absperrungen wie bei einem G7-Gipfel oder anderen Stadtmarathons.

Meinen Startplatz habe ich bekomme und mich ob meiner derzeitigen Verfassung dann bei den Zug-und Bremsläufern die den Halbmarathon in 2:15 laufen angestellt. Als ich zum Start ging, war es wieder da, das Wissen warum man in Duisburg den Marathon oder Halbmarathon laufen sollte. Keine Absperrung, man kann sich einfach irgendwo, irgendwann einreihen und los laufen. Dazu hat man als Halbmarathoni noch den Vorteil vor den Marathoni auf die Strecke geschickt zu werden.

Das Wetter mag man für etwas zu warm halten können, aber mit den vielen Verpflegungspunkten kein Problem. Die Geschwindigkeit brauchte ich nicht im Blick zu haben, dafür noch mal ganz vielen lieben Dank an Gustav (den ich auch nächstes Jahr bei der TTdR sehen werde) und Carsten. Sie machten Ihre Sache gut und ich konnte ganz entspannt laufen. Die ersten paar Kilometer um in Tritt zu kommen, nach 9km eine Dixi-Pause um dann etwas Gas zu geben um aufzuschliessen. Bei KM12 ein Motivationsschub durch meine Kinder und von da ab waren es ja eigentlich nur noch ein paar Kilometer zum Ziel.

Die Stimmung im Feld war gelassen heiter und an der Strecke fröhlich und laut. Besonders gefallen hat mir der lautstarke Ansager, der zu dem ein oder anderen Läufer seine Witze machte und natürlich die Traubenzucker und Salzstangen Straße in Wedau. Dort stehen Jung und Alt und versuchen einen zu versorgen mit den leckeren Dingen – ich nahm ein paar Salzstangen.

Kurz vor dem Stadion erklärte ich den Mitläufern sie mögen doch bitte daran denken zu lächeln wenn wir einlaufen, es soll ja nicht so aussehen als ob wir vollkommen am Ende seien. Einige konnten sich zu einem müden Lächeln aufraffen…

Ich für meinen Teil grinste über das ganze Gesicht und fühlte mich wunderbar. Nachdem ich mich bei Gustav brav für das Tempomachen bedankt hatte, holte ich mir ein paar Getränke, ein Shirt und ein kurzes gespräch mit Gerd von den Borbecker Raketen. Er hatte den Zug und Bremsläufer für die 2 Stunden gemacht und war höchst zufrieden mit sich und der Welt.

Als ich ums Stadion bei meinem Rad angekommen war, kamen gerade die ersten des Marathon um die Ecke gefegt. Die waren wirklich schnell unterwegs und ich frage mich was die wohl von der Strecke sehen 🙂

Die Veranstaltung in Duisburg ist wirklich etwas ganz besonderes, die Helfer, die Organisation, die Stimmung sind einzigartig, weil noch nicht alles durchkommerzialisiert ist. Außerdem ist sie mit knapp 6000 Teilnehmern (davon knapp die Hälfte bei Halben) wirklich gut überschaubar. Ich komme bestimmt wieder, vielleicht nehme ich das als Auslauflauf nach der TTdR.

Dem Startplatzbesorger noch einmal den größtmöglichen Dank, genau wie der Organisation, den Helfern und Zuschauern für den netten Vormittag.

p.s.: Halbmarathon hat den Vorteil, man ist nicht so kaputt und kommt pünktlich zu Essen, es gab Sauerbraten mit Klößen.

p.s.s: Am 5.06.2016 geht der 33. Rhein-Ruhr Marathon an den Start

Durch die Sonne

Ach, was kann man sich daran erfreuen durch die Sonne zu laufen. Los und warme Strahlen auf der Haut, auch wenn noch Rauhreif auf den Wiesen liegt. Am Bach entlang, dem rauschen, säuseln, glucksen, murmeln lauschen und sich gut fühlen. Dann auf einer Anhöhe den See erblicken und sich ob des Glitzerns kaum noch halten könnend – wie gut das man da schon in Bewegung ist.
Den See umrunden, stets das Wasser die Berge im Blick, zum Ende (Auto) kommen, ein trockenes T-Shirt anziehen und sich auf den Steg legen.
Ich nenne es Frühling.

oh, jetzt mit ohne Aufzeichnung

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Seit geraumer Zeit laufe ich mit runtastic auf meinem Telefon als Aufzeichnungssoftware für die Läufe. Wenn jetzt das Telefon runter fällt und das Display hin ist, dann ist es nicht so einfach es weiter zu benutzen – habe ich ausprobiert, braucht ihr nicht mehr machen.

Da ich weiter laufe mache ich mir jetzt Gedanken wie ich die Läufe weiter aufzeichne und bisher geht es ganz gut ohne Elektronik am Arm. Einfach Laufen, so ganz ohne Zeit im Kopf und Kilometerangaben im Ohr. Da ich mich auf einen Ultra vorbereite habe ich mir überlegt einfach in Zeiteinheiten zu denken, 1-Stunden-Lauf, 2-Stunden-Lauf etc.

Vielleicht verleitet es mich ja dazu auch sowas wie ABC und Gymnastik ins Training aufzunehmen, wir werden sehen.

p.s.: Die Kilometer schaue ich mir dann schon noch auf jogmap.de an 🙂

p.s.s.: Eine andere Laufuhr besorge ich mir auch noch, glaub ich.